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Integrierendes Design

 

5. Semester 2019

Prof. Knut Völzke, Dipl. -Des. Julian Schwarze,

Prof. Peter Eckart

 

Zusammenarbeit mit
Philipp Kohl & Moritz  Zimmermann

 

Partnerprojekt mit der Deutschen Bahn AG
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Allgemein

Wie kann der leeren und wenig genutzten B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs eine neue Bedeutung zukommen?

 

Anhand dieser Fragestellung haben wir ein umfangreiches Konzept einer Informationszentrale erarbeitet. Wir zielten dabei darauf ab einen Ort zu schaffen, der Passagierströme entschleunigt und so die Gelegenheit zum kurz- oder längerfristigen Verweilen bietet. In einem  solchen von Hektik befreiten Ort kann dadurch eine besondere Versorgung von Informationen gewährleistet werden.

 

 

Architektur

Eingriff in die Archtiektur.

 

Eingriffe in die vorhandene Architektur [und neue Bestandteile dieser] können einen Raum grundlegend neu definieren. Entstanden sind farbige Deckenelemente stellen eine intuitive Führung von Passagierströmen dar. Der Wartebereich wurde um ca. 20 cm in den Boden eingelassen. Einerseits für mehr Deckenhöhe und andererseits um einen komfortablen, schützenden Aufenthalt zu gewährleisten. Fließende Übergänge und taktile Markierungen von Bewegungs- und Wartezonen sorgen für einen barrierefreien Zugang.

 

Produktdesign

Diese Objekte bieten sich mit ihrer dynamischen Form im Wartebereich einerseits als Lehn- und andererseits als Sitzmöglichkeit an. Unter Berücksichtigung der umgebenden Bauweise erheben sich diese ästhetisch designten Produkte organisch aus einer Vertiefung um dann anschließend wieder in diese einzufließen. Hierdurch werden an verschiedenen Stellen angenehme Sitz- und Lehnflächen erzeugt. Die dynamische Form lockert zudem die starre Umgebung auf.

 

Kleine Sitzmöglichkeiten im Zentrum greifen die Form und Materialität des gesamten Bereichs wieder auf. Zugang zu integrierten Ladestationen und die Gelegenheit zur Abfallentsorgung erhöhen das allgemeine Wohlbefinden.

Informationsdesign

Die Informationsgestaltung arbeitet mit kräftigen Farben auf dunklem Grund, um einen hohen Kontrast zu erzeugen und die spezifischen Linienfarben prägnant hervorzuheben. Im Zentrum steht jedoch der interaktive Streckenplan, welcher über Touch bedient werden kann. Dieser ermöglicht es dem Passagier, nach seinen Präferenzen, dem Streckenplan nach Linien, ihre entsprechenden Farben oder Nummer und Haltestellenbezeichnungen zu filtern. Zuzüglich ist eine Freitextsuche möglich.

Sofern er das möchte, kann der Nutzer im gleichen Schritt auch direkt die passende Fahrkarte per NFC kaufen und auf sein Telefon laden. Hierdurch geben wir der altbekannten Fahrkarte einen modernen Touch und dem Wartenden eine private und informative Interaktionsfläche.